Beitrag
Der Beitrag zur privaten Krankenversicherung liegt meist um Einiges deutlich
niedriger als bei einer gesetzlichen Krankenkasse. Besonders deutlich ist dieses Gefälle bei
jungen Versicherungsnehmern, zudem liegt bei jüngeren Versicherten die beste Bedingung für
die Altersrückstellung vor.
Warum ist das so?
Die private Krankenversicherung bemisst Ihren Beitrag nach dem Gesundheitsrisiko des
Versicherten. Dieses Risiko setzt sich zusammen aus vorhandenen -meist chronischen-
Krankheiten und sonstigen gesundheitlich, relevanten Ereignissen in der Vergangenheit.
Mit anderen Worten, je gesünder Sie sind, desto niedriger der Beitrag in der "Privaten".
Hinzu kommt noch das Alter. Gewöhnlicher Weise sind beim jüngeren Menschen eher
weniger Arztbesuche zu erwarten als beim Älteren.
Auch das hat Einfluss auf den Beitrag.
In der gesetzlichen Krankenversicherung spielen diese Faktoren kein Rolle. Alleiniger
Massstab ist das Einkommen. Wer wenig verdient bezahlt weniger und wer mehr verdient
eben mehr. Der Gesundheitszustand spielt dabei keine Rolle.
Zusätzlich müssen gesetzlich Versicherte in die Tasche greifen, wenn sie sich Medikamente
verschreiben lassen oder den ersten Besuch im Quartal beim Arzt antreten. Dann ist jeweils
eine Rezept- oder eine Praxisgebühr fällig.
Den Privatpatienten kümmert das herzlich wenig.
Letztlich hat der privat Versicherte eine weitere Option, um seinen Beitrag zu mindern:
Den jährlichen Selbstbehalt!
Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, einen Teil der Arztrechnungen selbst zu tragen
(also nicht erstatten zu lassen).
Für Personen, die recht gesund sind, lassen sich damit interessante Rechenmodelle
entwickeln. So könnte jemand einen Selbstbehalt in den (üblichen) Stufen 100,-- /
300,-- /500,-- / 1000,-- Euro/Jahr tragen, senkt dadurch erheblich den monatlichen Beitrag
und bekommt, wenn er übers Jahr keine Kosten bei der Vesicherung produziert hat, eine
saftige Beitragsrückerstattung.
Eventuell lohnt es sich für Sie das richtig durchzurechnen!